Die Schematherapie ist ein Ansatz, der davon ausgeht, dass viele unserer heutigen Beziehungskonflikte aus frühen Beziehungserfahrungen stammen. In der Kindheit entwickeln wir sogenannte Schemata – tief verankerte emotionale Muster und Überzeugungen darüber, wie wir uns selbst, andere und Beziehungen erleben (z. B. „Ich werde verlassen“, „Ich bin nicht wichtig“, „Ich darf keine Fehler machen“).
In Partnerschaften werden diese alten Muster besonders leicht aktiviert. Dann reagieren wir nicht mehr aus dem Hier-und-Jetzt, sondern aus verletzten inneren Anteilen oder Schutzstrategien heraus – etwa durch Rückzug, Kritik, Kontrolle oder emotionale Distanz. Genau hier setzt die schematherapeutische Paartherapie an.


